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  Holzwirtschaft unter Umweltschutzaspekten

Die FUNNY ANIMALS werden von einer Kooperative in der Nähe von Kibwezi hergestellt. Kibwezi liegt zwischen Nairobi und Mombasa jeweils ca.270 km entfernt Das trockene Klima läßt nur begrenzt Ackerbau und Viehzucht zu, deshalb bietet Holzschnitzerei eine gute Möglichkeit des Zusatzeinkommens.

Wir achten darauf, dass die Hölzer unserer Produkte aus Plantagenanbau stammen und alle Materialien den Einfuhrbestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens entsprechen.

Der Zusammenschluß zu einer Kooperative hat zu einem vereinfachten Absatz geführt, nicht mehr jeder Schnitzer muß die weite Fahrt (2- Tages-Tour) nach Nairobi oder Mombasa auf sich nehmen um seine Waren zu verkaufen. Das Zusammenarbeiten und gegenseitige Beeinflussen mehrerer Künstler führt zu einer Mannigfaltigkeit und Orginalität des Designs, die ansonsten kaum möglich wäre . Jeder Holzschnitzer ist selbstständig tätig, 15% seiner Einnahmen führt er an die Kooperative ab, Aufträge und Angebote werden gemeinschaftlich eingeholt, besprochen und verteilt Diese Gruppe ist sich der Bedeutung des Waldes für ihre direkte Arbeit heute als auch in Zukunft, aber auch der Auswirkung der Rodungen auf ihre Umwelt bewußt.

Seit etwa1950 wurden 90% des kenyanischen Baumbestandes abgeholzt. In den 80ger Jahren begannen verschiedene Gruppen mit der Wiederaufforstung, darunter die diesjährige Friedens Nobelpreisträgerin und Vize Umweltministerin WANGARI MAATHAI. Sie organisierte zusammen mit der GREEN BELT MOVEMENT Gruppe die Anpflanzung von ca. 30 Mio. Bäumen. In Zusammenarbeit mit einem belgischen Aufforstungsprojekt wird auch in Kibwezi aktiver Waldbau betrieben. Es werden hier vorrangig schnell wachsende Bäume wie Jacaranda und Niembaum gepflanzt. Diese Bäume wurden ursprünglich zur Beschattung und als Windschutz für die dortigen Tee- und Kaffeeplantagen benutzt.